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Panzerhaubitze 2000
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Die Panzerhaubitze 2000 (kurz PzH 2000) ist eine selbstfahrende, gepanzerte Kanonenhaubitze, die von den deutschen Unternehmen KNDS Deutschland und Rheinmetall produziert wird.
Sie ist das Standard-GeschĂŒtz der Artillerietruppe der Bundeswehr und ersetzte dort die Panzerhaubitze M109. Die Panzerartillerie der Bundeswehr erhielt in den Jahren 1998 bis 2003 insgesamt 185 StĂŒck, von denen wiederum 37 Systeme ab 2014 an Kroatien und Litauen abgegeben wurden. DarĂŒber hinaus wurden und werden PzH 2000 fĂŒr andere Nutzerstaaten (vor allem europĂ€ische NATO-Mitgliedstaaten) geliefert. Seit Beginn des Russischen Kriegs gegen die Ukraine haben mehrere dieser Nutzer gebrauchte Panzerhaubitzen an die Ukrainischen StreitkrĂ€fte abgegeben. Weitere neu produzierte Systeme sollen folgen.
GegenĂŒber der seit 1962 produzierten Panzerhaubitze M109, die bis heute in zahlreichen StreitkrĂ€ften weltweit im Einsatz ist, zeichnet sich die PzH 2000 durch deutlich höhere Leistungsparameter aus. Insbesondere wurden die effektive Schussweite, Zielgenauigkeit, Schussfolge, Panzerschutz, eigenstĂ€ndige OperationsfĂ€higkeit sowie das Leistungsgewicht, die Reichweite, Geschwindigkeit und Fahrkomfort der Panzerhaubitze bedeutend verbessert. Sie kann sowohl im konventionellen Einsatz als auch in asymmetrischen Gefechtsszenarien zur indirekten FeuerunterstĂŒtzung eingesetzt werden.
Contents
âą Geschichte
âą Der Name
âą Entwicklung
âą Besatzung
âą Technik
âą Technische Daten
âą Einsatz
âą Einsatzprofil
âą Nutzerstaaten
âą Deutschland
âą Griechenland
âą Italien
âą Katar
âą Kroatien
âą Litauen
âą Niederlande
âą Ungarn
âą Ukraine
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Der Name
Bei der Namensgebung wollte die Bundeswehr wie traditionell ĂŒblich einen Tiernamen wĂ€hlen. Zur Debatte standen unter anderem der Name eines der VersuchstrĂ€ger, Taurus, sowie Rhinozeros, Stier, Nashorn und kuriose VorschlĂ€ge wie RĂŒssel. Am Ende wurde die Werksbezeichnung Panzerhaubitze 2000 gewĂ€hlt.
Entwicklung
Mitte der 1960er Jahre zeigte sich, dass die vorhandenen Artilleriesysteme in der NATO in Bezug auf MobilitĂ€t, Schussweite, Feuergeschwindigkeit und Schutz nicht mehr den gestiegenen Anforderungen auf dem Gefechtsfeld entsprachen. Daraufhin bauten Deutschland, Italien und GroĂbritannien die gemeinsam entwickelte Feldhaubitze FH-155, mit der es gelang, die Anzahl der unterschiedlichen Typen von GeschĂŒtzen zu reduzieren und dadurch die Kampfkraft der Artillerie zu stĂ€rken. Ein weiterer Vorteil dieser MaĂnahme war die Reduzierung des logistischen Aufwands. 1973 unterzeichneten die drei Staaten eine RegierungserklĂ€rung mit dem Ziel, ein neues Waffensystem mit den ballistischen Eigenschaften der FH-155 und dem MobilitĂ€ts- und Schutzniveau des Kampfpanzers Leopard 1 zu entwickeln. Technische Probleme verlangsamten 1986 das Programm PzH 155-1 beziehungsweise Panzerhaubitze 70 aber derart, dass das Programm eingestellt wurde. In Deutschland wurde daraufhin im November 1987 mit einer Neuentwicklung begonnen. Im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung schrieb das Bundesamt fĂŒr Wehrtechnik und Beschaffung einen VersuchstrĂ€ger aus, um die bestehenden Systeme der Artillerie abzulösen. Neu an diesem Auswahlverfahren war die Zusammenarbeit der RĂŒstungsfirmen, der Wehrtechnischen Dienststellen (WTD) und der Truppe. Das bis dahin bestehende System der strikten Trennung wurde aufgegeben. Die neuen Richtlinien zur âEntwicklung und Beschaffung von Wehrmaterialâ (EBMAT) bestimmten den Verlauf der Entwicklung.
In Konkurrenz standen die Konsortien SĂŒd: Krauss-Maffei/Porsche/KUKA und Nord: Wegmann/MaK, die jeweils einen VersuchstrĂ€ger bauten. Beide Systeme legten ihren Schwerpunkt auf den Munitionsfluss innerhalb des Fahrzeugs; die Fahrwerke basierten auf bereits in der Nutzung befindlichen Fahrzeugen. Die Waffenanlage wurde von Rheinmetall gestellt. So baute die Gruppe SĂŒd auf ein Sechs-Rollen-Laufwerk aus Komponenten des Leopard 2; die Gruppe Nord setzte auf sieben Laufrollen und nutzte die Technik des Leopard 1. Als Antrieb fĂŒr beide VersuchstrĂ€ger dienten Motoren von MTU Friedrichshafen und Schalt-Lenk-Getriebe von Renk. WĂ€hrend der Entwicklungsphase und der Vergleichsuntersuchungen konnten die Wehrtechnischen Dienststellen und die Truppe aktiv mitwirken und erprobten so Funktionsmodelle, unterstĂŒtzten die RĂŒstungsunternehmen beim Ermitteln von Daten und konnten notwendige Anpassungen frĂŒhzeitig umsetzen. Im Wettbewerb konnte der Prototyp âTaurusâ der SĂŒdgruppe mit seinen ĂŒberlegenen Fahrleistungen ĂŒberzeugen. Letztlich waren es jedoch der Turm und der bessere Munitionsfluss, die dazu fĂŒhrten, dass der Arbeitsgruppe Nord der Auftrag fĂŒr vier Prototypen erteilt wurde, da dieses Kriterium wichtiger erschien als die Fahrleistung. Als Generalunternehmer diente Wegmann & Co. Zwischen 1991 und 1993 wurden vier baugleiche Prototypen (PT01 bis PT04) gebaut. Die Fahrgestelle entstanden bei MaK und die TĂŒrme bei Wegmann, wo auch die Inbetriebnahme erfolgte. Ab September 1993 wurde der PT02 in der Wehrtechnischen Dienststelle 41 fĂŒr Fahrversuche genutzt und auf GrabenĂŒberschreitfĂ€higkeit, SteigfĂ€higkeit, Schwingungsbelastung, Fahrdynamik und Laufleistung getestet. Die WTD 91 in Meppen unternahm mit dem PT01 SchieĂerprobungen; die fĂŒr Informationstechnologie und Elektronik zustĂ€ndige WTD 81 ĂŒberprĂŒfte die Navigationsanlage.
Von November 1994 bis MĂ€rz 1995 unterzogen die Artillerieschule und das bis 2002 bestehende Panzerartillerielehrbataillon 95 PT01 und PT02 einem Truppenversuch. Im Mittelpunkt der Erprobungen stand die FĂŒhrbarkeit durch das ArtilleriefĂŒhrungssystem ADLER sowie die ErfĂŒllbarkeit der Forderungen von 3 Schuss in 10 Sekunden und 20 Schuss in 3 Minuten. Insgesamt wurden 2.018 Geschosse verschossen. Nach erfolgreichen Tests wurden die beiden Prototypen von April 1995 bis Oktober 1995 an der Technischen Schule des Heeres und Fachschule des Heeres fĂŒr Technik fĂŒr logistische Versuche genutzt, die unter anderem dazu dienten, technische Dienstvorschriften, PrĂŒfwerkzeuge und Sonderwerkzeuge zu entwerfen sowie die technische Versorgungsreife mit Ersatzteilen herzustellen. Parallel zu den Versuchen dienten PT03 und PT04 von 1994 bis 1995 zur Klimaerprobung auf dem kanadischen TruppenĂŒbungsplatz Shilo und auf dem MilitĂ€rgelĂ€nde Yuma Proving Ground in Arizona (USA). Die EinfĂŒhrungsgenehmigung fĂŒr die Bundeswehr wurde 1996 erteilt und die ersten von geplanten 185 seriengefertigten Panzerhaubitzen 2000 wurden 1998 an das Panzerartillerielehrbataillon 345 in Kusel ausgeliefert. Als Generalunternehmen fungierte Krauss-Maffei, heute KNDS Deutschland. Das damalige Auftragsvolumen betrug 1,7 Milliarden DM. Die MaK-Systemgesellschaft ist seit 1990 ein Tochterunternehmen von Rheinmetall und wurde die Rheinmetall Landsysteme.
Weiterentwicklung
Der GeschĂŒtzturm der Panzerhaubitze 2000 wurde im Rahmen des MONARC-Konzepts zur Erprobung als mögliches neues Marine-SchiffsgeschĂŒtz auf zwei Schiffen der Sachsen-Klasse (F124) getestet. Auf die EinfĂŒhrung wurde aus technischen und politischen GrĂŒnden verzichtet; stattdessen wird das MarinegeschĂŒtz 127/64 Lightweight von Oto Melara eingesetzt.
Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) arbeitete seit 2005 an einem luftverladbaren Artillerie-GeschĂŒtz-Modul (AGM). Ziel dieser Entwicklung war es, einen modifizierten Turm der PzH 2000 auf dem Kettenfahrgestell eines leicht gepanzerten Fahrzeugs zu installieren, um es mit dem Airbus A400M transportieren zu können. Die Weiterentwicklung dieses GeschĂŒtzes, das den Namen Donar trĂ€gt, wurde im Jahr 2008 vorgestellt und verwendet statt des MLRS-Chassis ein ASCOD-2-Fahrgestell. Die Besonderheit des im Donar verwendetem AGM ist, dass Granaten und Treibladung automatisch zugefĂŒhrt werden. Das AGM ist (anders als der Turm der Panzerhaubitze 2000) unbemannt und wird ferngesteuert betrieben. Als Weiterentwicklung der Panzerhaubitze 2000 verwendet das ArtilleriegeschĂŒtz RCH 155 das AGM des Donar-GeschĂŒtzes auf dem Fahrgestell des GTK Boxer.
Am 18. April 2006 feuerte die Panzerhaubitze 2000 auf dem TestgelĂ€nde Alkantpan (SĂŒdafrika) im Rahmen einer SchieĂkampagne des Bundesamtes fĂŒr Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) ein Artilleriegeschoss ĂŒber eine Entfernung von 56 km. Die von Denel hergestellte reichweitengesteigerte V-LAP-Munition ist eine Kombination von Base Bleed und Raketenantrieb und zĂŒndet nach dem Abschuss einen kleinen Raketenmotor, um damit bremsende Luftwirbel zu glĂ€tten und das Geschoss weiter zu beschleunigen. Die V-LAP-Munition kann ohne Anpassungen der Waffenanlage genutzt werden. Ebenso wurde mit einer Kanone mit vergröĂerter Brennkammer experimentiert, die mehr Treibladung und damit gröĂere Reichweite erlaubt.
Leonardo (vorher Oto Melara) entwickelt seit 2009 Varianten der Vulcano-Munition im Kaliber 155 mm fĂŒr die PzH 2000 der italienischen Armee; mit ihr könnten Reichweiten von ĂŒber 100 km (bis zu 80 km mit 155 mm) erreicht werden. Leonardo und Diehl Defence begannen nach der Zulassung im Jahr 2020, die Projektile in gröĂeren StĂŒckzahlen zu fertigen.cite-ref-2[2]
Im Dezember 2020 wurde bekannt, dass die Bundeswehr und die niederlÀndischen StreitkrÀfte ein Abkommen zur gemeinsamen Modernisierung der Panzerhaubitze 2000 unterzeichnet haben. Hierdurch soll die EinsatzfÀhigkeit auch nach 2040 sichergestellt werden.cite-ref-3[3]
Besatzung
Die Besatzung der PzH 2000 besteht aus fĂŒnf Soldaten, ist aber auch mit nur drei Soldaten voll kampffĂ€hig. Der Kraftfahrer, der GeschĂŒtzfĂŒhrer und der Munitionskanonier 2 mĂŒssen auf jeden Fall vorhanden sein; der Richtkanonier und der Munitionskanonier 1 sind nur bei Ausfall automatischer Systeme nötig. Der GeschĂŒtzfĂŒhrer ist der Kommandant des GeschĂŒtzes. Er ĂŒberwacht die Kommunikation, die TĂ€tigkeiten des Munitionskanoniers 2 und feuert das GeschĂŒtz ab. Sein Platz befindet sich hinten rechts im Turm. Der Richtkanonier ĂŒberwacht im Normalbetrieb die Waffenanlage und ist stellvertretender GeschĂŒtzfĂŒhrer. Er kann bei Bedarf, besonders im direkten Richten bei Selbstverteidigung, die Waffenanlage manuell richten und ist zusammen mit dem Munitionskanonier 2 fĂŒr das Beladen zustĂ€ndig. Der Munitionskanonier 1 ĂŒberwacht und bedient das pneumatische System und sichert wĂ€hrend des Marsches aus seiner Luke mit dem Fliegerabwehr-MG. Der Munitionskanonier 2 ĂŒberwacht und bedient die Ladeautomatik und ĂŒbernimmt deren TĂ€tigkeit bei Ausfall. Der Fahrer fĂ€hrt das GeschĂŒtz und ĂŒberwacht das Triebwerk. Weitere Aufgaben sind Wartungsarbeiten (Technischer Dienst) an der Wanne und Betrieb des Stromerzeugungsaggregates. Die Besatzung kann das Fahrzeug ĂŒber eine zweiteilige HecktĂŒr im Wannenheck betreten und verlassen; der Fahrer hat eine eigene Luke.cite-ref-4[4]
Technik
Schutzeinrichtung
Turm und Wanne des Fahrzeugs sind aus geschweiĂtem Panzerstahl gefertigt. Dieser schĂŒtzt sowohl die Besatzung als auch die in der Wanne gelagerte Munition. Die Innenseite des Fahrzeugs wurde mit einem Spall Liner (dt. Splitterfang) ausgekleidet, um Splitter der Panzerung aufzufangen, die sich bei Beschuss im Inneren des Fahrzeugs ablösen können. Die Panzerung selbst schĂŒtzt gegen Beschuss aus Waffen bis zum Kaliber 14,5 mm und Splitter von 152-mm-Artilleriegeschossen.cite-ref-heer1-1-1[1] Die Oberseite der Wanne und des Turms kann mit einem zusĂ€tzlichen Schutz vor Bomblets ausgestattet werden, der âIgelpanzerungâ genannt wird. Der Bombletschutz besteht aus einem Gummimaterial. Die Störkörper haben eine LĂ€nge von 60 mm und sollen gegen Hohlladungen schĂŒtzen. Die Bezeichnung âIgelpanzerungâ resultiert aus der Stachelform der Störkörper. Die 48 SchĂ€chte des Treibladungsmagazins sind durch drei SchiebetĂŒren vom Kampfraum getrennt, um bei einer Explosion der Ladungen die Besatzung nicht zu gefĂ€hrden. Zudem sind zwei Austrittsöffnungen im Turmdach vorhanden, die bei einer Explosion den Druck nach auĂen ableiten sollen.cite-ref-niesner14-5-0[5] Eine ABC-Schutzanlage im rechten hinteren Teil der Fahrzeugwanne ergĂ€nzt die Schutzausstattung.
Bewaffnung und Munition
Waffenanlage und Feuerkampf
Das Rohr ist ein innenverchromtes und lasergehĂ€rtetes 155-mm-Vielzugrohr L/52 (60 ZĂŒge, Rechtsdrall) mit 52 KaliberlĂ€ngen und vertikalem Keilverschluss.cite-ref-6[6] Gefertigt nach dem Joint Ballistics Memorandum of Understanding (âNATO-Ballistikabkommen)â können alle Arten von 155-mm-NATO-Munition verschossen werden.
Erstmals wurde eine 12-Kammer-SchlitzmĂŒndungsbremse genutzt, wie sie ansonsten nur bei den Fahrzeugen der StreitkrĂ€fte des Warschauer Paktes eingesetzt wurde. Der Rauchabsauger am Rohr hĂ€lt den Kampfraum frei von Pulvergasen.
Eine Ladeautomatik fĂŒhrt die Geschosse zu und setzt sie im Rohr an, die modularen Treibladungen legt ein Bediener ein. Die TreibladungsanzĂŒnder (32 im Magazin) werden automatisch in den Verschlussblock zugefĂŒhrt. Damit ist die Waffe feuerbereit.cite-ref-7[7] Die Feuerrate betrĂ€gt 3 Schuss in 10 Sekunden, 10 Schuss in 1 Minute, 20 Schuss in 2 Minuten oder 8 Schuss pro Minute fĂŒr 3 Minuten. Bei einem lĂ€ngeren Feuerauftrag wird die Feuerrate durch die thermische Belastung des Rohres auf knapp 3 Schuss je Minute begrenzt.cite-ref-8[8] Der gesamte Geschossvorrat von 60 bezĂŒnderten Geschossen soll ohne Unterbrechung verschossen werden können, da die kritische Temperatur von 160 °C, bei der sich die Treibladungen selbst entzĂŒnden könnten, nicht erreicht wird.cite-ref-niesner14-5-1[5] Nach Aussage der Bundeswehr gilt eine Schussrate von 100 Schuss pro Tag allerdings als hochintensiver Einsatz, der zu deutlichen VerschleiĂerscheinungen fĂŒhrt.cite-ref-9[9]
Die effektive Schussweite ist abhĂ€ngig vom Geschoss und betrĂ€gt 30 km mit dem Standard-Sprenggeschoss DM121, 40 km mit ERFB-BB-Geschossen und bis zu 56 km mit V-LAP-Munition durch den zusĂ€tzlichem Raketenantrieb.cite-ref-www-kmweg-de-15-06-2011-10-0[10] Mit dem Vulcano 155 Guided Long Range (GLR) â ein gelenktes Geschoss mit INS/GPS-Steuerung â wird eine Reichweite von bis zu 70 km erzielt.cite-ref-11[11] Die ursprĂŒngliche Version des Standardgeschosses M107 wurde lange vor der Entwicklung von Haubitzen mit KaliberlĂ€nge 52 definiert und soll nicht mit maximaler Treibladung abgeschossen werden. Die Reichweite ist damit auf ca. 24,7 km beschrĂ€nkt, somit hebt diese veraltete Munition den möglichen Reichweitenvorteil teilweise auf.
Das Richten und Schwenken geschieht elektrisch oder mechanisch von Hand. Der Höhenrichtbereich der Waffe betrĂ€gt â2,5° bis +65°. Beim Marsch wird das Rohr in einer automatischen Zurrgabel fixiert.
Die Haubitze ist wie andere moderne GeschĂŒtze in der Lage, im sogenannten MRSI-Verfahren (Multiple Rounds Simultaneous Impact, deutsch etwa âgleichzeitiger Einschlag mehrerer Geschosseâ) zu schieĂen. Dies bedeutet, dass das GeschĂŒtz bis zu sechs Geschosse abfeuert, die gleichzeitig im Ziel einschlagen. Erreicht wird dieser Effekt durch unterschiedliche Erhöhungen des Rohres, die unterschiedliche Flugzeiten bewirken. Das SchieĂen beginnt in diesem Fall mit groĂer Rohrerhöhung und wird schrittweise auf eine niedrigere abgesenkt. Die Pausen zwischen den einzelnen SchĂŒssen werden benötigt, um die zur jeweiligen Erhöhung passende Treibladung einzulegen. Bei der Anwendung des MRSI-Verfahrens liegt die effektive Kampfentfernung unter der maximalen Schussweite, da diese nur mit der gröĂten Treibladung und der entsprechenden Erhöhung erreicht werden kann. Im Mai 1999 feuerte eine PzH 2000 fĂŒnf Geschosse ĂŒber eine Entfernung von 17 km. Alle Geschosse schlugen in einem Zeitraum von 1,2 Sekunden auf.cite-ref-foss746-12-0[12] Die Computerausstattung vereinfacht das SchieĂen im Time-On-Target-Verfahren, bei dem die Geschosse von mehreren GeschĂŒtzen der Feuerstellung gleichzeitig das Zielgebiet treffen.
Gegen Bedrohungen im Nahbereich, die nicht mit der SekundĂ€rbewaffnung bekĂ€mpft werden können, wird die Hauptwaffe im direkten Richten eingesetzt. Die gröĂte Ladung erreicht eine MĂŒndungsgeschwindigkeit von etwa 1.000 m/s. In Duellsituationen ist die Panzerhaubitze Kampfpanzern jedoch klar unterlegen, da sie nicht in der Lage ist, aus der Bewegung den Feuerkampf zu fĂŒhren.cite-ref-niesner-s-45-13-0[13]
Als SekundĂ€rbewaffnung ist ein Maschinengewehr am Platz des Munitionskanoniers 1 montiert, das je nach Nutzerstaat variiert. FĂŒr den Selbstschutz ist eine Nebelmittelwurfanlage mit 2 Ă 4 Wurfbechern an der Turmfront neben der Waffenwiege montiert. Die Besatzung der Bundeswehr verfĂŒgt ĂŒber Handwaffen vom Typ G36, MP2 und MG3 zur Selbstverteidigung. Das niederlĂ€ndische Heer nutzt das Maschinengewehr FN MAG und das Sturmgewehr Diemaco C7/C8. FĂŒr die Darstellung des Feuerkampfes bei Manövern ohne scharfen Schuss kann das KADAG-System (Kanonen-Abschuss-Darstellungs-GerĂ€t) auf der Waffe installiert werden. AusgerĂŒstet mit Darstellungskörpern simuliert es den beim Abschuss der Hauptwaffe entstehenden Knall, Rauch und Blitz.
Munition und Munitionszufuhr
Die Kampfbeladung der PzH 2000 umfasst 60 Artilleriegeschosse im Kaliber 155 mm in unterschiedlicher, nach Auftrag variierender Sortierung. VerfĂŒgbar sind Spreng-, Splitter-, Multispektral-Nebel- und Leuchtgranaten, Streumunition und SMArt-Geschosse. Alle Munitionsarten gibt es auch als Extended-Range-Full-Bore-Geschoss und als Base-Bleed-Geschosse. Ebenso können je nach Anforderungen verschiedene standardisierte ZĂŒnder eingesetzt werden.
Die Geschosse werden in einem sternförmigen Munitionsmagazin im vorderen Teil der Wanne senkrecht aufbewahrt und computergesteuert so sortiert, dass immer ein Geschoss jeder Sorte erreichbar ist. Das BefĂŒllen des Munitionsmagazins durch zwei Soldaten dauert zwölf Minuten. Dabei muss die Munitionssorte per Hand eingegeben werden.
Der Lademechanismus besteht aus der unabhĂ€ngig drehbaren Transportschiene unter der TurmbĂŒhne, dem Geschosstransporter im Magazin und dem GeschossĂŒbergabearm. Beim Ladevorgang aus dem Magazin greift der Geschosstransporter mit seinem Greifer das Geschoss, dreht es und ĂŒbergibt es an die Transportschiene. In dieser werden, wenn benötigt, durch die Tempiereinrichtung Zeiteinstellungen und AusstoĂhöhe am Geschoss vorgenommen. Ăber den GeschossĂŒbergabearm gelangt das Geschoss in Ladeposition, wo es ein Pneumatikzylinder beschleunigt und in den Ăbergangskegel einpresst (ansetzt). Der Druck, mit dem das Geschoss angesetzt wird, ist abhĂ€ngig von der Rohrerhöhung, so dass bei jeder Rohrerhöhung eine gleiche Ansetztiefe des Geschosses erreicht wird. Das Einlegen der Treibladung geschieht von Hand. Eine Ringliderung dichtet die Kammer ab und verhindert das Austreten von Verbrennungsgasen in den Kampfraum. WĂ€hrend der LadetĂ€tigkeit nimmt der GeschossĂŒbergabearm einen GroĂteil des Turmraumes ein.
Bei Ausfall der elektrischen Anlage muss der Geschosstransporter per Hand bewegt werden. Die Transportschiene kann nicht genutzt werden und muss durch eine Rollenbahn und Wippe ersetzt werden. Der GeschossĂŒbergabearm kann ebenfalls per Hand angesetzt werden.
Die Treibladungen werden in einem Magazin im Turmheck aufbewahrt. Die KapazitĂ€t betrĂ€gt 48 beutel- oder stangenförmige Treibladungen oder 288 Treibladungsmodule, die zu der benötigten Ladung zusammengesteckt werden können, sowie zwei weitere TreibladungsanzĂŒndermagazine.cite-ref-foss746-12-1[12]cite-ref-14[14] Wird aus festen Feuerstellungen geschossen, kann direkt ĂŒber die Transportschiene von auĂen geladen werden. Der vorgenannte Geschosstransporter wird dabei nicht genutzt.
Um LadetĂ€tigkeiten im Turmtrainer zu ĂŒben (Exerzieren), steht Exerziermunition zur VerfĂŒgung. Ebenfalls verfĂŒgbar sind Ăbungsgeschosse mit einem geringeren Gefahrenbereich. Die lichtblau markierten Granaten sind mit einer zylindrischen Deutladung versehen und entsprechen in der Blitz- und Rauchentwicklung der scharfen Sprengmunition, entwickeln aber keine Splitter. Beim Aufschlag erzeugen sie einen geringeren Detonationsknall als Gefechtsmunition und hinterlassen keinen Einschlagskrater. AuĂerdem gibt es fĂŒr ZielĂŒbungen inerte Geschosse, die mit Sand oder Gips gefĂŒllt sind und beim Auftreffen nicht explodieren.
Waffenpositionierungsanlage
Das Waffensystem der PzH 2000 verfĂŒgt ĂŒber eine hohe Genauigkeit. Die Abweichung betrĂ€gt lediglich eine Bogenminute. Diese Genauigkeit wird durch die Kombination verschiedener Systeme erreicht. Durch die Daten eines Wettertrupps, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Windgeschwindigkeit misst, und der Pulver- und Rohrtemperatur kann eine sehr prĂ€zise Feuerleitlösung berechnet werden. Um die Lage im Raum festzustellen, verfĂŒgt das Fahrzeug ĂŒber folgende Systeme:
âą GPS: Mit Hilfe eines militĂ€rischen GPS-EmpfĂ€ngers vom Typ AN/PSN-11 PLGR (Precision Lightweight GPS Receiver), der im Fahrzeug eingebaut und an eine AuĂenantenne angeschlossen ist, kann die genaue Position des Fahrzeugs inklusive der Höhe ermittelt werden.
âą Kurs-Lage-GerĂ€t: Bei dem Kurs-Lage-GerĂ€t handelt es sich um ein TrĂ€gheitsnavigationsgerĂ€t, das aus drei Laserkreiseln besteht. WĂ€hrend des Marsches dient es als UnterstĂŒtzung zum GPS. In der Feuerstellung stellt es die absolute Lage des Rohres im Raum fest, wodurch auch bei starker Verkantung des Fahrzeugs geschossen werden kann.
âą Weggeber: Der Weggeber misst anhand der Kettenbewegung, welche Entfernung das Fahrzeug zurĂŒckgelegt hat.
âą V0-MessgerĂ€t: Das V0-MessgerĂ€t besteht aus einem Dopplerradar, das die Geschwindigkeit der Geschosse nach dem Verlassen des Rohres misst. Die so gewonnenen Daten aller SchĂŒsse werden bei den Berechnungen fĂŒr den nĂ€chsten Schuss mit einbezogen.
Aus all diesen Daten errechnen das ArtilleriefĂŒhrungssystem ADLER oder der Feuerleitcomputer MICMOS 32/MICMOS 2000 (Panzerhaubitze 2000/Panzerhaubitze 2000 A1) der Panzerhaubitze selbst eine Feuerleitlösung.cite-ref-15[15]
Optische Zieleinrichtungen
Beim Ausfall der Waffenrichtanlage kann der Richtkanonier auf das Rundblickperiskop PERI-R19 mod zum indirekten Richten zurĂŒckgreifen. Damit erfolgt die Festlegung auf die Grundrichtung und das Einrichten beziehungsweise Einstellen auf das Ziel in Strich. Die auf der Turmoberseite neben der Waffenwiege angebrachte Optik verfĂŒgt ĂŒber eine vierfache VergröĂerung. Bei der ZielbekĂ€mpfung im direkten Richten wird das etwas weiter nach unten versetzte Panzerzielfernrohr TN 80 mit achtfacher VergröĂerung genutzt. Die Sichtlinie des fest eingebauten Zielfernrohrs entspricht dem der Hauptwaffe; das Zielfernrohr verfĂŒgt ĂŒber einen RestlichtverstĂ€rker fĂŒr den Nachteinsatz.
FĂŒr den Kommandanten steht das Rundblickperiskop PERI-RTNL 80 zur VerfĂŒgung. Die nichtstabilisierte Optik dient zur Gefechtsfeldbeobachtung und beim direkten Richten durch den integrierten Gallium-Arsenid-Laser zur Entfernungsmessung. Das von Carl Zeiss Optronics â aufgrund des knappen Etats des Auftraggebers â als kostengĂŒnstige Variantecite-ref-16[16] entwickelte PERI verfĂŒgt ĂŒber zwei- und achtfache VergröĂerung fĂŒr Tag- und Nachtsicht mit monokularem Einblick oder ĂŒber 1,2- und 4,8-fache VergröĂerung in der Nachtsicht bei Verwendung des binokularen Aufsatzes. Die nutzbare Reichweite des Lasers betrĂ€gt 2800 m.
Antrieb und Laufwerk
Das Fahrzeug wird von einem MTU-881-Dieselmotor mit Abgasturbolader und LadeluftkĂŒhler angetrieben. Der Motor entwickelt eine Leistung von 735 kW (1000 PS). Im Gegensatz zu seinem GegenstĂŒck aus dem Leopard ist der Motor nicht vielstofffĂ€hig. Er befindet sich auf der linken Seite der Wanne und saugt die benötigte Luft ĂŒber Einlassöffnungen auf der Oberseite der Wanne an. Die Abgase werden seitlich an der linken Seite der Wanne ausgestoĂen. Der Hubraum betrĂ€gt 18,3 Liter, das maximale Drehmoment 3000 Nm bei einer Drehzahl von 2000 minâ1. Die maximale Leistung von 735 kW wird bei 2700 minâ1 erreicht.cite-ref-17[17] Der Motor verleiht der Panzerhaubitze etwa die Beweglichkeit eines Kampfpanzers. Auf der StraĂe werden Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht, im GelĂ€nde von bis zu 45 km/h. Die Kraftstoffversorgung erfolgt aus zwei unterschiedlich groĂen Tanks in den Wannenseiten, ihre GesamtkapazitĂ€t betrĂ€gt 1000 Liter. Die KraftĂŒbertragung erfolgt ĂŒber ein automatisches HSWL-284-C-Getriebe von Renk, das ĂŒber vier VorwĂ€rts- und zwei RĂŒckwĂ€rtsgĂ€nge verfĂŒgt. Motor und Getriebe sind in einem Block zusammengefasst, was den Austausch wesentlich erleichtert.cite-ref-18[18] Im linken Heck ist ein Stromerzeugungsaggregat mit einer Leistung von 1,9 kW eingebaut, um die Stromversorgung in der gedeckten Aufstellung aufrechtzuerhalten.
Bei den Antriebskomponenten und Laufwerksteilen wurde teilweise auf die bewĂ€hrte Technik der Leopard-1- und Leopard-2-Panzerfamilie zurĂŒckgegriffen. Die gummigepolsterten Laufrollen der Serie stammen vom Leopard 2. Das aus sieben Laufrollen auf jeder Seite bestehende Fahrwerk federn TorsionsstĂ€be, die ĂŒber Schwingarme mit den Laufrollen verbunden sind.cite-ref-foss746-12-2[12] Als Gleiskette dient die Verbinderkette Diehl DST 840 E0.
GewÀsser bis zu einer Tiefe von 1,1 m können ohne Vorbereitung durchwatet werden, mit eingeschalteter Tauchhydraulik lassen sich auch bis zu 1,5 m tiefe GewÀsser durchqueren.
Technische Daten
| Bezeichnung | Panzerhaubitze 2000 |
|---|---|
| Typ | Panzerhaubitze |
| Besatzung | 3â5 |
| Motor | MTU 881 Ka-500, wassergekĂŒhlter 8-Zylinder-Dieselmotor |
| Leistung | 735 kW (1000 PS) |
| Getriebe | Hydromechanisches Schalt-, Wende- und Lenk-Getriebe Renk HSWL 284-C mit 4 VorwĂ€rts- und 2 RĂŒckwĂ€rtsgĂ€ngen |
| Fahrwerk | drehstabgefedertes StĂŒtzrollenlaufwerk |
| LĂ€nge ĂŒber alles | 11.669 mm |
| Breite ĂŒber alles | 3500 mm |
| Höhe ĂŒber alles | 3460 mm |
| Bodenfreiheit | 440 mm |
| WatfÀhigkeit | 1100 mm ohne Vorbereitung 1500 mm mit Tauchhydraulik |
| GrabenĂŒberschreitfĂ€higkeit | 3000 mm |
| KletterfÀhigkeit | 1000 mm |
| SteigfÀhigkeit | 60 % |
| Querneigung | 30 % |
| Gefechtsgewicht | 55.800 kg 57.660 kg (mit Dachschutz) |
| Höchstgeschwindigkeit StraĂe | 60 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit GelÀnde | 45 km/h |
| Kraftstoffmenge | 1000 Liter |
| Reichweite (Fahrstrecke) | 420 km |
| maximale Schussweite | abhÀngig vom Typ der Munition 30 km und mehr |
| Bewaffnung | 155-mm-Haubitze L/52, ein Maschinengewehr |
| Munition | 60 Geschosse und 48 Beuteltreibladungen oder 288 Treibladungsmodule |
| Munitionstyp | Reichweite (km) |
|---|---|
| Standardgeschoss z. B. DM121 , M1712 | 30 |
| ERFB mit Base Bleed | 40 |
| V-Lap mit zusÀtzlichem Raketenantrieb | 56 |
| Vulcano Ballistic Extended Range | 50 |
| Vulcano Guided Long Range | 70 |
Einsatz
Einsatzprofil
Das Einsatzprofil der PzH 2000 wurde primĂ€r fĂŒr die Bedrohungslage des Kalten Krieges konzipiert, zu dessen Zeit die Entwicklung begann. Sie sollte in der Lage sein, motorisierten VerbĂ€nden zu folgen, schnell in Stellung zu gehen und nach der AusfĂŒhrung des Feuerauftrages schnell die Stellung zu wechseln, um feindlichem Gegenfeuer zu entgehen. Durch diese sogenannte âshoot-and-scootâ-FĂ€higkeit (deutsch etwa: âFeuern und abhauenâ) ist es dem Gegner nahezu unmöglich, die Haubitze mit seinem Gegenfeuer wirksam zu bekĂ€mpfen. Durch ihre Panzerung sollte ein Feuerkampf auch unter feindlichem Beschuss möglich sein. Die Feuerleit- und PositionsbestimmungsausrĂŒstung ermöglicht den einzelnen Fahrzeugen ein hohes MaĂ an Autonomie. Vorbereitete Feuerstellungen sind nicht mehr notwendig, da aus jeder beliebigen Stellung geschossen werden kann.cite-ref-19[19]
Die UnterstĂŒtzung durch eine Feuerleitstelle ist nicht erforderlich. Das Einsatzprofil sieht vor, dass ein Zug in gedeckter Aufstellung auf ein Feuerkommando wartet. Wird es per Datenfunk ĂŒbermittelt, fahren die GeschĂŒtze in eine erkundete Stellung, fĂŒhren das Feuerkommando aus und beziehen eine neue gedeckte Aufstellung oder fahren zum Ladeplatz; dort kann aufmunitioniert werden. Der Zeitraum vom Empfang des Feuerkommandos bis zum Verlassen der Stellung betrĂ€gt maximal zwei Minuten.cite-ref-20[20]
Bei der Bundeswehr ist die PzH 2000 in den Panzerartilleriebataillonen eingesetzt. Diese Bataillone sind einer Brigade oder einer Division als Divisionstruppen direkt unterstellt, ein Bataillon ist Teil der Deutsch-Französischen Brigade. Hauptaufgabe ist die FeuerunterstĂŒtzung der eigenen Kampftruppen und der Kampf mit Feuer in die Tiefe gegen Hochwertziele wie GefechtsstĂ€nde. Die kleinste taktische Einheit ist der Zug, der aus vier Haubitzen, einem ZugfĂŒhrer-MTW M113 und einem Feuerleit-MTW besteht.
Siehe auch
:
StreitkrĂ€ftegemeinsame Taktische FeuerunterstĂŒtzung
EinsÀtze bei der Bundeswehr
Ihre ersten KampfeinsĂ€tze bestritt die PzH 2000 in Afghanistan wĂ€hrend der Operation Medusa (2006) und der Schlacht von Chora (2007) in der sĂŒdafghanischen Provinz Kandahar, bei der drei niederlĂ€ndische Haubitzen die StreitkrĂ€fte der Koalition unterstĂŒtzten. WĂ€hrend der Operation Medusa wurden ĂŒber viertausend Geschosse verschossen. WĂ€hrend der Schlacht von Chora zeigte sich, dass die von den Panzerhaubitzen bereitgestellte FeuerunterstĂŒtzung in Verbindung mit LuftnahunterstĂŒtzung sehr effektiv war. Ziele konnten wirksam bis in 42 km Entfernung bekĂ€mpft werden.cite-ref-niesner-s-45-13-1[13]
Als Reaktion auf die Angriffe der Taliban gegen die Bundeswehr vom 2. April 2010, bei denen drei Soldaten fielen, forderte der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg âschwere Waffen fĂŒr Afghanistanâ.cite-ref-21[21] Im Mai 2010 wurden drei Panzerhaubitzen 2000 nach Afghanistan verlegt, deren Einsatzbereitschaft bis Ende Juni hergestellt war. Im Rahmen eines ĂbungsschieĂens zur Ermittlung genauer Schusswerte vor Ort sowie zu Zwecken der âShow of Forceâ waren bis dahin insgesamt 20 Geschosse Spreng-, Leucht- und Nebelmunition verschossen worden.cite-ref-22[22] Am 10. Juli 2010 kamen die Haubitzen dann durch das Artillerielehrregiment 345 aus Kusel erstmals zum Einsatz, um die Bergung eines bei einem IED-Anschlag beschĂ€digten Fahrzeugs zu ermöglichen.cite-ref-23[23] Dabei wurden fĂŒnf Schuss scharfer Munition abgefeuert.cite-ref-24[24] Zwei weitere GeschĂŒtze folgten Anfang 2011.cite-ref-25[25]
VerschleiĂ und technische MĂ€ngel in der Ukraine
Mitte August 2022 waren alle zehn PzH 2000, welche die ukrainische Armee erhalten hatte, nach intensiver Nutzung an der Front nicht mehr einsatzfĂ€hig. Es fehlte an Ersatzteilen. Die PulverrĂŒckstĂ€nde in den Rohren waren nach hoher Schussbelastung erheblich und fĂŒhrten zu technischen Schwierigkeiten. Auch gab es Bedienfehler. Da die technische FernunterstĂŒtzung durch die Artillerieschule nicht ausreichte, wurden einzelne PzH 2000 in Litauen instand gesetzt. Dabei ergaben sich Probleme bei Ersatzteilen, die weder durch die Industrie noch durch die Bundeswehr kurzfristig geliefert werden konnten.cite-ref-26[26]cite-ref-27[27]
2023 traten durch die intensiven EinsĂ€tze weitere VerschleiĂerscheinungen auf. Berichtet wurde von zeitweiligem Ăberhitzen der Elektronik. Bei AusfĂ€llen der teilautomatisierten Munitionszufuhr mussten die Soldaten manuell und damit langsamer laden. Auch litt die Justierung der Zielerfassung unter VerschleiĂ und es wurde von Abnutzungsspuren an der Hardware berichtet. Da die PzH 2000 im Ukraineeinsatz erstmals extrem hoch belastet wurden, traten dabei zuvor nicht bekannte Probleme auf.cite-ref-28[28] Andererseits wurde die prognostizierte Rohrlebensdauer von 4.500 Schuss mit bis zu 20.000 Schuss bei Weitem ĂŒbertroffen.cite-ref-29[29] Laut GrĂŒnder der Entwicklungsgesellschaft FAC GmbH, Frank Abels, deuten die Defekte wohl auf falsche Nutzung der PzH 2000 hin. Demnach wurde die Haubitze entwickelt, um innerhalb von 10 Sekunden 5 Schuss abzufeuern, und daraufhin innerhalb von 30 Sekunden die Stellung zu verlassen. In der Ukraine wĂŒrde die Waffe fĂŒr Dauerkadenzen genutzt, fĂŒr das die Waffe nicht vorgesehen sei. Als Folge seien BeschĂ€digungen am Lader, am Kompressor oder am Rohr durch Ăberhitzung wahrscheinlich.cite-ref-30[30]
Nutzerstaaten
Neben der Bundeswehr befindet sich das GeschĂŒtz noch in sieben weiteren europĂ€ischen Armeen und Katar im Einsatz oder Zulauf. Das Fahrzeug wurde darĂŒber hinaus von den StreitkrĂ€ften Schwedens, Finnlands, Norwegens, der TĂŒrkei und Australiens getestet. Jedoch entschieden sich alle diese LĂ€nder gegen eine EinfĂŒhrung der Panzerhaubitze 2000. Australien verwarf im MĂ€rz 2012 die AnschaffungsplĂ€ne.cite-ref-31[31] Schweden entschied sich fĂŒr das 2002 von Bofors prĂ€sentierte Artilleriesystem Archer. Die TĂŒrkei baut die sĂŒdkoreanischen Panzerhaubitze K9 Thunder in Lizenz (T-155 Fırtına). RumĂ€nien bestellte am 9. Juli 2024 54 Panzerhaubitzen K9 und 36 Munitionsversorgungsfahrzeuge K10 fĂŒr rund 1 Milliarde US-Dollar. Die Fahrzeuge sollen 2027 bis 2029 zulaufen; die meisten sollen in RumĂ€nien selbst produziert werden.cite-ref-32[32]
Deutschland
Die Bundeswehr, die ursprĂŒnglich 185 Haubitzen beschaffte, unterhielt im aktiven Dienst aus Kosten- und BedarfsgrĂŒnden nur 153 StĂŒck des verbesserten Typs PzH 2000 A1.cite-ref-33[33] Im MĂ€rz 2010 gab der damalige Inspekteur des Heeres, General Hans-Otto Budde, bekannt, dass die deutsche Artillerietruppe aus KostengrĂŒnden um zwölf PzH 2000 verringert werden soll.cite-ref-34[34] Ein Jahr spĂ€ter wurde im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr die Zahl der PzH 2000 um rund 45 Prozent reduziert (von 148 auf 81 StĂŒck).cite-ref-35[35]
Angesichts der verĂ€nderten Sicherheitslage in Europa (Russische StreitkrĂ€fte haben im MĂ€rz 2014 die ukrainische Halbinsel Krim besetzt und Russland hat sie annektiert; Russland unterstĂŒtzt bzw. fĂŒhrt seit April 2014 den Krieg im Donbass) beschloss das Kabinett Merkel III Anfang 2016, die Anzahl der Haubitzen auf 101 zu erhöhen.cite-ref-36[36] Stand 2021 waren bei der Bundeswehr 108 PzH 2000 im Dienst.cite-ref-37[37]
Anfang Mai 2022 gab Verteidigungsministerin Christine Lambrecht bekannt, dass die Bundesrepublik Deutschland als Reaktion auf den Russischen Ăberfall sieben eingelagerte PzH 2000 an die Ukraine liefert.cite-ref-38[38] Diese trafen im Juni 2022 dort ein.cite-ref-39[39] Am 28. Juni 2022 beschlossen die Bundesregierung und die Regierung der Niederlande, der Ukraine je drei weitere PzH 2000 zu liefern.cite-ref-40[40] Am 19. September 2022 kĂŒndigte Verteidigungsministerin Lambrecht an, dass Deutschland weitere 4 Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine liefert; damit stieg die Zahl der von Deutschland abgegebenen GeschĂŒtze auf 14.cite-ref-bmvg-de-41-0[41]
Die an die Ukraine abgegebenen 14 Waffensysteme werden durch Nachbeschaffung in den nĂ€chsten Jahren ersetzt.cite-ref-42[42] ZunĂ€chst genehmigte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im MĂ€rz 2023 den Kauf von zehn Haubitzen fĂŒr 184 Millionen Euro.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44] Im Mai 2023 wurde bekannt, dass die Bundeswehr acht vorhandene Panzerhaubitzen zur Ersatzteilgewinnung ausschlachtet. Dies war notwendig, um die Bestellung weiterer 12 Haubitzen aus dem Rahmenvertrag mit KNDS Deutschland (ehemals KMW) zu ermöglichen. Hintergrund dieser Vorgehensweise war, dass der Rahmenvertrag nur den Kauf von 10 Haubitzen zzgl. jeweils 3 Losen Ă 6 Panzerhaubitzen ermöglichte und die Finanzierung aus einer der angesprochenen Haushaltstellen lediglich den Ersatz der abgegebenen 14 Systeme erlaubte. Am 24. Mai 2023 stimmte der Haushaltsausschuss der Beschaffung der weiteren 12 Systeme zu. Der Zulauf der 10 Haubitzen aus der ersten Bestellung soll 2025/26 erfolgen.cite-ref-45[45]cite-ref-46[46] Anfang April 2024 gab Rheinmetall bekannt, mit der Lieferung von Kernkomponenten fĂŒr alle bestellten 22 Panzerhaubitzen 2000 beauftragt worden zu sein.cite-ref-47[47]
Griechenland
Griechenland entschied sich im Jahr 2001 fĂŒr die Panzerhaubitze 2000. In den Jahren 2003 und 2004 wurden insgesamt 24 Exemplare vom Typ PzH 2000HEL an das griechische Heer geliefert. Die PzH 2000HEL hat eine zusĂ€tzliche Nachtsichtoptik fĂŒr den Fahrer und eine digitalisierte Datenfunkanlage. Das Stromerzeugungsaggregat fehlt; der Tarnanstrich folgt einem anderen Schema als bei den ĂŒbrigen NutzerlĂ€ndern. Die Beschaffung weiterer Fahrzeuge war angedacht.cite-ref-niesner46-48-0[48] Im Oktober 2009 wurde die griechische Staatsschuldenkrise publik.
Italien
Italien war der erste Exportkunde fĂŒr die PzH 2000. Insgesamt erhielt das italienische Heer 70 GeschĂŒtze. Die ersten beiden Fahrzeuge wurden von Krauss-Maffei-Wegmann (seit 8. April 2024 KNDS Deutschland) geliefert und sind nicht mehr in Dienst, alle weiteren fertigte ein Firmenkonsortium aus Iveco, Fiat und Oto Melara.cite-ref-49[49] Sechs wurden 2022 an die Ukraine abgegeben.cite-ref-50[50]
Katar
Im Mai 2009 stimmte der Bundessicherheitsrat Deutschlands einer Lieferung von 24 PzH 2000 aus Deutschland nach Katar zu.cite-ref-51[51] Die erste Auslieferung von drei Haubitzen erfolgte im Herbst 2015.cite-ref-52[52]
Kroatien
Im Dezember 2014 unterzeichnete Kroatien einen Kaufvertrag ĂŒber zwölf Panzerhaubitzen aus ehemaligen BestĂ€nden der Bundeswehr, die in zwei Tranchen bis 2016 ausgeliefert werden sollten.cite-ref-53[53] Bis 2017 wurden 16 Haubitzen bei den kroatischen StreitkrĂ€ften eingefĂŒhrt, von denen sich (Stand 2019) 12 im aktiven Dienst befinden.cite-ref-54[54]
Litauen
Im Februar 2015 erklĂ€rte der damalige litauische Verteidigungsminister Olekas, dass Litauen beabsichtige, PzH 2000 aus Deutschland zu kaufen.cite-ref-55[55] Die Bundesregierung bestĂ€tigte im April 2015 PlĂ€ne, aus BestĂ€nden der Bundeswehr 12 gebrauchte Exemplare der PzH 2000 nach Litauen zu liefern.cite-ref-56[56] Die Vereinbarung umfasste schlieĂlich 21 Haubitzen, von denen 16 Exemplare vom âGeneral Romualdas Giedraitisâ-Artillerie-Bataillon genutzt werden und dort die seit dem Jahr 2000 von DĂ€nemark gelieferten Haubitzen des Typs M101 (105 mm) ersetzen.cite-ref-57[57] Neben den PzH 2000 umfasste der Vertrag auch die Lieferung von 26 M577 FĂŒhrungs- und Funkpanzer sowie 6 Bergepanzer 2. Die ersten PzH 2000 wurden im Juni 2016 ĂŒbergeben und die letzte im MĂ€rz 2022.cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]
Niederlande
Die Niederlande entschieden sich 2002 fĂŒr die Beschaffung von 57 PzH 2000 und gegen drei Konkurrenten (die britische AS90, die US-amerikanische M109A6 Paladin und die sĂŒdafrikanische Denel G6). UrsprĂŒnglich sollten die PzH von 2004 bis 2009 ausgeliefert werden. Da die niederlĂ€ndischen StreitkrĂ€fte umfassend reorganisiert wurden, sank der Bedarf auf 39 PzH. Von diesen waren zeitweise nur 24 im aktiven Dienst.cite-ref-60[60] Die Ausbildung der Soldaten fand in der Artillerieschule in Idar-Oberstein und auf dem angrenzenden TruppenĂŒbungsplatz Baumholder statt.
Die Regierung der Niederlande hat der Ukraine insgesamt 8 ihrer PzH 2000 ĂŒberlassen, um deren Verteidigung gegen den völkerrechtswidrigen russischen Ăberfall seit dem 24. Februar 2022 zu unterstĂŒtzen.cite-ref-61[61]
Im Oktober 2022 teilte das niederlÀndische Verteidigungsministerium mit, 10 Panzerhaubitzen 2000 zu reaktivieren, um 4 statt 3 Panzerhaubitzenbatterien in Dienst zu haben. Dadurch haben sowohl die 13 Lichte Brigade als auch die 43 Gemechaniseerde Brigade je ein Artilleriebataillon. Insgesamt nutzt das niederlÀndische Heer seitdem 46 PzH 2000.cite-ref-62[62]
Ungarn
Im Dezember 2018 bestellte Ungarn bei Krauss-Maffei Wegmann (seit 8. April 2024 KNDS Deutschland) 24 PzH 2000. Teil dieses Vertrages waren auĂerdem der Kauf von 44 Leopard 2A7+ und weiteren 12 gebrauchten Leopard 2A4 zu Schulungszwecken.cite-ref-63[63]cite-ref-64[64]
Ukraine
Anfang Mai 2022 gab die damalige deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht die Lieferung von sieben Panzerhaubitzen an die Ukraine bekannt.cite-ref-0-65-0[65] Eine unbekannte Anzahl von Panzerhaubitzen wurde im Juni 2022 an die Ukraine ĂŒbergeben.cite-ref-0-65-1[65] Die Niederlande lieferten fĂŒnf weitere.cite-ref-66[66] Ende Juni 2022 gaben die Niederlande und Deutschland bekannt, der Ukraine jeweils weitere drei Panzerhaubitzen 2000 zu liefern.cite-ref-67[67] Am 19. September 2022 erklĂ€rte Verteidigungsministerin Lambrecht, dass Deutschland vier weitere Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine liefern werde; damit stieg deren Zahl auf insgesamt 14 von der Bundeswehr an die Ukraine abgegebene PzH 2000.cite-ref-bmvg-de-41-1[41] Ende Oktober wurde bekannt, dass Italien der Ukraine auch sechs PzH 2000 geliefert hat.cite-ref-68[68] Stand 2023 befanden sich damit 28 PzH 2000 in ukrainischen BestĂ€nden.
Im Februar 2024 wurde eine weitere Lieferung von 18 PzH 2000 an die Ukraine als Hilfsleistung der Bundesregierung angekĂŒndigt, deren Auslieferung von Ende 2025 bis 2027 erfolgen soll.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70] Im September 2024 kĂŒndigte Verteidigungsminister Pistorius eine zusĂ€tzliche Lieferung von 12 PzH 2000 an die Ukraine an, davon sechs noch vor Ende 2024 und die ĂŒbrigen im Laufe des Jahres 2025.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72] Im selben Monat wurde bekannt, dass die versprochenen Haubitzen aus BestĂ€nden der StreitkrĂ€fte Katars stammen werden, welche im Gegenzug neue RCH 155-Systeme erhalten.cite-ref-73[73] Nach Abschluss aller o.g Lieferungen soll die Ukraine ĂŒber 54 PzH 2000 verfĂŒgen, was drei Artilleriebataillonen entspricht.cite-ref-74[74]
Stand Dezember 2025 wurden laut Oryx-Blog 3 Panzerhaubitzen vollstÀndig zerstört sowie eine weitere leicht beschÀdigt.cite-ref-75[75]
Literatur
âą Schneider, Wolfgang: Panzerhaubitze 2000: Entwicklung â Technik â Einsatz. 1. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04558-3.
âą Peter Blume: Panzerhaubitzen der Bundeswehr 1956-Heute. Tankograd MilitĂ€rfahrzeuge Special, No 5026. 2. Auflage. Tankograd Publishing â Verlag Jochen Vollert, Erlangen 2021.
⹠Clemens Niesner: Panzerhaubitze 2000. = PzH 2000 155 mm Self-Propelled Howitzer. Vollert Tankograd Publishing, Erlangen 2009 (Tankograd MilitÀrfahrzeug. Spezial 5025, ZDB-ID 2408112-7).
âą Christopher F. Foss (Hrsg.): Janeâs Armour & Artillery. 2009â2010. Janeâs Information Group Inc, Coulsdon u. a. 2009, ISBN 978-0-7106-2882-4.
Weblinks
Commons
: Panzerhaubitze 2000
â Sammlung von Bildern und Videos
âą Panzerhaubitze 2000. In: bundeswehr.de. Abgerufen am 4. November 2023
âą Panzerhaubitze 2000. In: knds.de. KNDS Deutschland; abgerufen am 4. November 2023
âą Panzerhaubitze 2000. In: whq-forum.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 4. November 2023.
âą Bundeswehr: 60 Sekunden Bundeswehr: Panzerhaubitze 2000 auf YouTube, 25. Mai 2016, abgerufen am 4. November 2023 (deutsch).
Einzelnachweise
cite-note-heer1-11. Panzerhaubitze 2000 â Technische Daten. In: deutschesheer.de. Bundesministerium der Verteidigung, 10. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 4. Februar 2011; abgerufen am 26. April 2022.
cite-note-22. â Qualifikation der Lenkmunition Vulcano abgeschlossen. In: esut.de. 18. September 2019, abgerufen am 13. September 2022.
cite-note-33. â Dorothee Frank: Deutsch-niederlĂ€ndische Kooperation zur Panzerhaubitze. In: Behörden Spiegel. 18. Dezember 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Januar 2021; abgerufen am 24. Januar 2021.
cite-note-44. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 16 f.
cite-note-niesner14-55. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 14.
cite-note-77. â PzH 2000 155mm Self-Propelled Howitzer. In: army-technology.com. GlobalData Plc, 12. Juni 2001, abgerufen am 26. April 2022 (englisch).
cite-note-88. â John Pike: PzH 2000 (Panzerhaubitze 2000). In: fas.org. Federation of American Scientists, 29. September 1999, abgerufen am 26. April 2022 (englisch).
cite-note-99. â Frank Schauka: Panzerhaubitzen 2000 nach vier Wochen im Ukraine-Einsatz reparaturbedĂŒrftig. In: dbwv.de. Deutscher BundeswehrVerband e. V., Interessenvertretung aller Menschen der Bundeswehr, 29. Juli 2022, abgerufen am 9. August 2022: âBei der Bundeswehr geht man nach Informationen des Nachrichtenmagazins davon aus, dass die Probleme mit der hohen Feuergeschwindigkeit zusammenhĂ€ngen, mit der die ukrainischen StreitkrĂ€fte die GeschĂŒtze beim Kampf gegen die russischen Invasoren einsetzen; der Lademechanismus der Haubitze werde dadurch enorm belastet. Bei der Truppe gelten bereits 100 Schuss pro Tag als hochintensiver Einsatz. Die Ukrainer schossen offenbar erheblich mehr Granaten ab.â
cite-note-www-kmweg-de-15-06-2011-1010. â PzH2000. In: kmweg.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. MĂ€rz 2012; abgerufen am 15. Juni 2011.
cite-note-1111. â Diehl Stiftung & Co KG: Lenkmunition VULCANO â Qualifikation, TruppeneinfĂŒhrung kann starten | Diehl Defence. 22. Oktober 2019, abgerufen am 24. Mai 2025.
cite-note-foss746-1212. â Christopher Foss: Janeâs Armour and Artillery 2009â2010. S. 746.
cite-note-niesner-s-45-1313. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 45.
cite-note-1414. â Beschreibung des Lademechanismus www.deutschesheer.de. Abgerufen am 17. November 2009.
cite-note-1515. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 13.
cite-note-1616. â Nichtstabilisierte Periskope â PERI-RTNL 80. (PDF) Zeiss, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Dezember 2008; abgerufen am 2. Januar 2010 (englisch): âit is planned as a low cost version, designed to budgetâ
cite-note-1717. â Motoren fĂŒr schwere Fahrzeuge. In: MTU-online.com. MTU Friedrichshafen, 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. MĂ€rz 2012; abgerufen am 25. April 2022.
cite-note-1818. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 15.
cite-note-1919. â Clemens Niesner: MilitĂ€rfahrzeuge Spezial No. 5025 Panzerhaubitze 2000. Tankograd Publishing, S. 44.
cite-note-2020. â www.Waffenhq.de (Memento vom 5. Mai 2010 im Internet Archive) Private Webseite. Abgerufen am 12. Dezember 2013.
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